Klavier/ Flügel Stimmung und Wartung in und um Hamburg

Die Pflege und Wartung der Instrumente bei Ihnen zu Hause erfolgt durch unsere qualifizierten Klavierbauer. Dazu gehört:

  • Stimmung - der richtige Ton
  • Intonation - der Klang
  • Regulieren - das Spielgefühl

Unser aktueller Stimmpreis im Großraum Hamburg beträgt inkl. Anfahrt und MwSt.: 120,- €

Sollten doch einmal mehr Arbeiten erforderlich sein, werden unsere Stimmer Ihnen die Gründe hierfür erläutern und die Kosten vor Ausführung mit Ihnen besprechen.

Pflegetipps und Wartungsplan für Klaviere und Flügel
Diesen Wartungsplan empfehlen Hersteller und Klavierbauer

Was können Sie selbst tun?
Pflegetipps und Wissenswertes zu Standort und Klima

Stimmen - wozu?

Beim Stimmen wird die Spannung der Saiten so eingestellt, dass alle Töne richtig schwingen und zueinander passen. Regelmäßiges Stimmen sorgt dafür, dass auf dem Rahmen des Instruments immer die gleichen Kräfte lasten. Dadurch stabilisiert sich das Instrument, ist weniger anfällig für Klimaschwankungen und behält seinen Wert über viele Jahrzehnte.

Wie oft muss mein Instrument gestimmt werden?

Alle Saiteninstrumente müssen regelmäßig gestimmt werden. Wie oft dies notwendig ist, bestimmt die Konstruktion und die Art der Tonerzeugung. Neue Klaviere und Flügel sollten mindestens zweimal im Jahr gestimmt werden, später kann auch jährliches Stimmen ausreichend sein. Viel größer sollte der Abstand zwischen zwei Stimmungen jedoch nicht sein.

In einem Klavier oder Flügel verlaufen ca. 220 bis 250 gespannte Saiten über den Steg. Dieser verstärkt ihre Schwingungen über den Resonanzboden, um sie in eine für unsere Ohren wahrnehmbare Lautstärke zu verwandeln.

Um eine größere und über das gesamte Tonspektrum gleichmäßige Lautstärke zu erreichen, haben Klaviere in der Mittellage und im Diskant (also in den hohen Oktaven) drei Saiten für einen Ton (also pro Taste). Im Bass sind es zwei und in den tiefsten ein- bis eineinhalb Oktaven reicht sogar eine Saite aus, da diese aufgrund ihrer Abmessungen genug Energie erzeugen können.

Eine einzelne Saite ist mit ca. 800 Newton Zugkraft gespannt. Zur Veranschaulichung stellt man sich am besten eine Saite vor, an der ein 80 kg-Gewicht hängt. Das bedeutet, dass ein moderner Konzertflügel eine Zugkraft von ca. 200 000 Newton, als ein "Gewicht" von bis zu 30 Tonnen aushalten muss! Diese Zugkräfte werden von einer gusseisernen Platte getragen.

Die Saiten drücken über den Steg auf den Resonanzboden, der deshalb eine Gegenkraft aufbauen muss. Man spricht von der Bodenspannung, die durch Bodenwölbung zustande kommt. Aufgrund naturgegebener physikalischer Gesetze sind Kräfte bestrebt sich auszugleichen. Die Saitenspannung wird also mit der Zeit geringer, und damit sackt die Tonhöhe ab.

Durch das regelmäßige Stimmen wird diese Spannung über die gesamte Steglänge gleichmäßig verteilt und konstant gehalten. Leider verstimmt sich ein Klavier von alleine, und zwar unabhängig davon, ob es viel, wenig oder gar nicht gespielt wird. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die korrekte Tonhöhe regelmäßig wieder hergestellt wird. Die meisten Hersteller empfehlen, dass man Klaviere zweimal im Jahr, am besten vor- und nach der Heizperiode stimmen lässt.

Kammerton und gleichstufig temperierte Stimmung

Der Kammerton a1 ist der Ton, auf dessen absolute Höhe sich die Musikwelt geeinigt hat, um ein Zusammenspiel von vielen Instrumenten überhaupt möglich zu machen. Im Mittelalter hat jeder sein Instrument so gestimmt, wie es ihm persönlich am besten gefallen hat. Erst etwa ab dem 17. Jahrhundert hat man angefangen, sich auf einen ganz bestimmten Ton mit einer genau definierten Höhe festzulegen.

Der Kammerton a1 mit 400 bis 445 Hertz wurde erstmals im Jahre 1650 erwähnt. Man begann mit 400 Hz (also 400 Schwingungen pro Sekunde). Im Laufe der Zeit wurde der Ton je nach Aufführungsort und -praxis immer wieder höher und tiefer normiert. Er schwankte in dieser Zeit um 40 bis 50 Hz!

Heute hat der Ton a1 440 Hz bis 445 Hz. Die Diskussion über den "richtigen" Kammerton dauert noch immer an. Instrumentalisten würden ihn am liebsten immer höher und höher setzen, weil sie behaupten, die Instrumente würden dann brillanter klingen. Naturgemäß sehen die Sänger das anders ...

Die fünf Hertz, die man heute noch variiert, sind deshalb sinnvoll, weil man sich an unterschiedlichen Gegebenheiten orientiert, wenn man ein Klavier für ein Konzert stimmt: z.B. mit welchen Musikinstrumenten soll evtl. zusammengespielt werden? Jahreszeit und - damit zusammenhängend - Luftfeuchtigkeit sollten beachtet werden, sowie der Allgemeinzustand des Instruments.

Gleichstufig temperierte Stimmung, historische Stimmung etc.

Moderne Klaviere sind gleichstufig temperiert gestimmt. Eine solche Stimmung gewährleistet, dass man in allen Tonarten auf den Instrumenten spielen kann. Andere (z.B. historische) Stimmungen sind manchmal bei Cembali erwünscht. Sprechen Sie mit ihrem/er Stimmer/in, welche Stimmung Sie bei welchem Instrument wünschen und welche sinnvoll ist.



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