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Ratgeber:

Geschichte der Tasteninstrumente

Die Geschichte der Tasteninstrumente reicht zurück bis zu den ersten Saiteninstrumenten. Die Saiten wurden entweder gezupft, gestrichen oder später auch  angeschlagen um sie zum Schwingen zu bringen. Da dies mit Hilfe einer Mechanik - dem Spielwerk - viel leichter und komfortabler ging, entwickelten sich hieraus die verschiedenen Tasteninstrumente. Dabei ist immer der Stand in der Entwicklung der Musik und der technischen Möglichkeiten zu berücksichtigen. Dem Erfinderreichtum der Menschen waren keine Grenzen gesetzt und so gibt es in diesem Bereich eine Vielzahl "skurriler" Entwicklungen. Es haben sich aber nur die wenigsten Instrumente durchgesetzt.

Heute unterscheidet man bei den Tasteninstrumenten mit Saiten nur noch zwischen Zupf- und Schlaginstrumenten. Die Zupfinstrumente gehen auf Instrumente wie die Zither oder die Laute zurück. Die Schlaginstrumente auf das Hackbrett.

Am Anfang standen Instrumente wie das Clavicord. Ein Clavicord hatte nur wenige Saiten. Über eine einfache Tastenwippe wurden die Saiten über einen Metallstift gleichseitig abgelängt und angeschlagen. Später entwickelten sich Instrumente wie das Virginal, Spinett oder Cembalo (alle in Flügelform). Diese hatten schon mehr Saiten und die Töne wurden durch Anzupfen der Saiten mit Federkielen erzeugt. Die Tonhöhe war abhängig von der festeingestellten Länge, Dicke und Spannung der einzelnen Saite.
Die Einteilung in Virginal, Spinet und Cembalo ergibt sich aus der Lage der Tasten zum Saitenverlauf und dem sich daraus ergebenen Tonumfang. Beim Virginal liegen die Tasten fast rechtwinklig zum Saitenverlauf, beim Spinett leicht schräg und beim Cembalo in der gleichen Linie. Durch die unterschiedlichen Bauweisen sind beim Virginal nur wenige Tasten mit wenigen Saiten und Tönen möglich, beim Cembalo hingegen kann ein weit größerer Tonumfang erreicht werden.

Vor ca. 300 Jahren begannen die Instrumentenbauer dann auch damit  Schlaginstrumente zu konstruieren. Die Entwicklung der sogenannte Hammerklaviere nahm seinen Lauf. Hierbei wurden die Saiten über ein Hebelwerk mit einem Hammer angeschlagen. Diese Konstruktion war zwar sehr aufwändig, ermöglichte den Musikern aber ein differenzierte Spielart und Modulation in der Tonerzeugung. Bei der Konstruktion gab es einige Schwierigkeiten zu überwinden. Dies waren im wesentlichen die enormen Kräfte die sich aus der Saitenzugkraft ergeben haben und die Problematik der Repetition (dem Wiederanschlag nach dem Anschlag). Die ersten Instrumente wurden alle mit horizontaler Saitenlage in verschiedenen Formen, meist flügelförmig (daher der Name Flügel), gebaut. Später ging man dazu über aufrechtstehende Flügel zu bauen (z.B. Giraffenklavier).

Erst auf der Weltausstellung Ende des 19. Jahrhunderts in Paris wurden die ersten Klaviere und Flügel in der Konstruktion vorgeführt, wie sie heute noch gebaut werden.



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