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Ratgeber:

Neu oder Gebraucht?
Es gibt gute und schlechte Klaviere - egal ob neu oder gebraucht...

Gute Gebrauchte haben auch ihren Preis. Man sollte deshalb nicht günstig mit gebraucht verwechseln. Seien Sie besonders aufmerksam bei so genannten Notverkäufen und Billigangeboten. Gute und preiswerte gebrauchte Marken-Klaviere finden schnell Abnehmer im Freundeskreis oder beim Klavierstimmer.

Marke, Farbe, Größe und Preis sollten Ihren Vorstellungen entsprechen, bevor Sie weiteren Kontakt zum Verkäufer aufnehmen. Fragen Sie nach Baujahr (Instrumentennummer), wo gekauft und von wem wie oft gestimmt und gewartet - oft erledigt sich dann schon vieles von selbst...

Bei Kauf aus privater Hand kann der reine Kaufpreis unter dem des Fachhandels liegen. Sie sollten jedoch immer eine Gesamtkostenrechnung vornehmen.

Eine Begutachtung durch einen Fachmann sollten Sie in jedem Fall vor der Kaufentscheidung vornehmen lassen, denn gravierende Mängel am Resonanzboden, Stimmstock, Gussplatte und/oder Mechanik sind häufig nicht sofort zu erkennen. Einige Wochen ungünstiger klimatischer Standortbedingungen (zu trocken oder zu feucht, schlechte Wartung, schlechte Zwischenlagerung während des Umzugs etc.) haben auch bei jungen Gebrauchten Ihre Auswirkungen. Häufig übersteigen dann die Reparaturkosten den eigentlichen Wert des Instrumentes.

Kalkulieren Sie je nach Zeit, Ort und Umfang zwischen 80,00 € und 200,00 € für einen qualifizierte Begutachtung.

Die Transportkosten sind normalerweise vom Käufer zu tragen.
Kalkulieren Sie Erschwerniszuschläge z.B. durch enge Treppen, lange Anfahrtswege oder hohe Stockwerke ein. Diese können für ein normales Klavier mindestens 150,00 € bis 350,00 € und mehr betragen.
Bei einem Flügel erhöhen sich die Transportkosten erheblich.
Sichern Sie vor dem Kauf unbedingt ab, dass ein Abtransport und auch die Anlieferung in Ihre Wohnung überhaupt möglich sind!
Vergewissern Sie sich, dass der Verkäufer auch der Besitzer des Instruments ist.
Vereinbaren Sie, erst nach erfolgter Übergabe des Instrumentes zu zahlen.

2.000,00 € falsch investiert können teurer sein als 3.500,00 € für das passende Klavier mit  Garantie, Lieferung und Service und hohem Werterhalt (die richtige Marke vorausgesetzt).

Berücksichtigen Sie auch die Kaufhilfen eines seriösen Fachgeschäftes wie der Probemiete (schon ab 40,00 € monatlich für ein neues Yamaha Klavier), günstige Finanzierung, Tauschmöglichkeit etc.

Vom Stress beim Suchen über Anzeigen und Internet ganz zu schweigen.

Mindestvoraussetzungen
Das sind neben einer guten und gleichmäßig funktionierenden Mechanik (wichtig für das Spielgefühl - gerade bei einem Anfänger!) ein tragender Klang und eine gute Stimmhaltung (wichtig für Kammerton a und Gehörbildung). Das bedeutet, dass der Resonanzboden und der Stimmstock in Ordnung sein müssen (keine Risse). Die Mechanik sollte von Haus aus eine präzise Spielkultur gewährleisten, gut reguliert sein und (bei Gebrauchten) noch nicht zu sehr abgespielt sein.

Diese Eigenschaften haben gute Markenklaviere, wenn sie neu sind. Und bei guter Pflege behalten sie diese auch über viele Jahre bei. Solch ein Klavier anzuschaffen - egal ob neu oder gebraucht - ist bestimmt kein Fehler. Diese Klaviere bereiten viel Freude, Spielspaß und behalten einen hohen Wiederverkaufswert.

Unbekannte Namen sollte man mit Vorsicht genießen. Oft verbirgt sich dahinter ein billiges Instrument, dass als "no name" aus Billigfabriken (Korea, China, ehemalige Sowjetunion) eingekauft wird.

Denken Sie einmal darüber nach, warum Gebrauchthändler und "Exotenhändler" zwar neue Markenklaviere schlecht reden aber selbst in Ihren Anzeigen mit genau diesen Markennamen werben. (Die beworbenen Klaviere werden Sie dann dort aber selten finden.)

Alte Klaviere haben zwar oft ein schönes Gehäuse sind aber als Instrument selten noch zu gebrauchen.  Damals gab es noch andere Holztrocknungs- und Verarbeitungsmethoden. Es gab keine Zentralheizung und keine Isofenster. Während des 2. Weltkrieges sind viele dieser Klaviere über Jahre nicht ordentlich klimatisiert, gelagert, geschweige denn gepflegt worden. Diese Klaviere haben in der Regel alle untragbare Mängel (z. B. Risse im Resonanzboden und Stimmstock). Selbst mit einem relativ hohem Aufwand sind diese Klaviere heute nicht mehr vernünftig und nachhaltig zu reparieren.



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