Klavierlexikon

Hätten Sie's gewusst?



Klavierlexikon

ABC DEF GHI JKL MNO PQRS TUV WXYZ

ABC

  • - Kammerton oder auch Norm-Stimmton von 440 Hz - 445 Hz
  • Achsen/Gelenke - die beweglichen Drehpunkte der Hämmer, Dämpfung, Hebeglieder und Stoßzungen.
  • Akustik
  • Altersbestimmung
  • Bass oder Basssaite - alle tiefen Saiten im linken Klavierbereich der Tastatur.
  • Bassbezug - allgemeiner fachlicher Begriff für die kompletten Basssaiten
  • Bassbrücke - Verlängerung vom Resonanzboden zum Basssteg
  • Beziehen - allgemeiner fachlicher Begriff für die (maschinelle) Aufbringung der Klavierbesaitung.
  • Biegekräfte - abgeleitete Saitenzugkräfte, die von der Saitenspannung über die Stege auf den Resonanzboden übertragen werden, aber auch Auswirkungen auf die Gussplatte haben.
  • Blankbezug - allgemeiner fachlicher Begriff für die kompletten Stahlsaiten
  • (Aus-)Bleien - Verändern des Niederdruckgewichts oder des Auftriebs einer Taste, d. h. die Taste lässt sich entweder schwerer oder leichter anschlagen
  • Blindboden - Teil des Resonanzboden, der keinen klangliche Bedeutung hat
  • Bronzieren - Lackieren der Gussplatte mit Bronzefarbe
  • Cembalo - Tasten-Musikinstrument, bei dem durch Federkiele die Saiten angerissen (gezupft) werden. (s. auch Historische Tasteninstrumente)
  • Clavicord, s. bitte Geschichte der Tasteninstrumente

DEF

  • Dämpfung - Teil der Mechanik, zur Dämpfung des erzeugten Tones
  • Digitalpiano
  • Disklavier
  • Diskant - rechter Tastaturbereich beim Klavier/Flügel/Cembalo (hohe Töne)
  • Fänger - fängt den Hammer nach dem Anschlag ab, um ein ungewolltes erneutes Anschlagen der Saiten zu verhindern
  • Federkiel - schlanker Keil, der bei einem Cembalo die Saiten anzupft
  • Feinregulieren - Einstellen der Mechanikteile zueinander
  • Filzhammerköpfe - Tonerzeuger beim Klavier und Flügel
  • Flügel
  • Flügelmechanik im Detail
  • Flügelschlitten - Hilfsmittel für den Flügeltransport
  • Frequenzen - Schwingungen der Musiksaiten in Hz

GHI

  • Gehäusepflege
  • Giraffenklavier, s. bittte Geschichte der Tasteninstrumente
  • Grantouch
  • Gussplatte - Hauptskelett des Klaviers; trägt die komplette Saitenzugkraft (je nach Größe und Konstruktion bis zu 230 000 Newton bzw. 23 Tonnen)
  • Hammerklavier, s. bittte Geschichte der Tasteninstrumente
  • Hammerkopf - bildet mit dem Hammerstil die Anschlagsmasse, mit der -gegen die Saiten geschleudert- der Ton erzeugt wird
  • Heizperiode - beginnt im Oktober, November und dauert bis zum März, April des nächsten Jahres
  • Hertz - Physiker der Schwingungslehre; nach ihm wurde die Tonschwingungen benannt nach denen alle Musikinstrumente gestimmt werden (z. B. a¹= 220 -445 Hz)
  • Hochziehen - das erste Stimmen überhaupt; es wird am Rasten und ohne Mechanik durchgeführt; die Saiten werden dabei relativ schnell gestreckt
  • Hund - (auch Rollgestell); Hilfsmittel für den Klaviertransport
  • Hygrometer - Instrument zum Messen der Luftfeuchtigkeit
  • Intonieren - die Technik, die Klangfarbe des Klaviers/Flügels durch Stechen mit Stahlnadeln in den Hammerkopf zu verändern.

JKL

  • Kammermusik - wenn mehrere Musiker zusammenspielen, beim Streichensemble bis zu 15 Musiker.
  • Kammerton - Kammerton oder auch Norm-Stimmton von 440 Hz - 445 Hz
  • Keyboard
  • Klaviatur - bezeichnet die gesamte Tastatur
  • Klavier
  • Klaviergeräusche
  • Klavierstimmung - Nachspannen der Saiten zum Soll-Ton
  • Klaviermechanik im Detail
  • Körperschall - der Schall, der direkt durch die Körper übertragen/weitergeleitet wird. Z.B. die Schwingungen, die durch die Füße/Rollen direkt in den Boden überragen werden.
  • Leisespieleinrichtung (Moderator) - der sogenannte Moderator; wird entweder durch das 3. (mittlere) Pedal aktiviert, oder durch einen Handbowdenzug.
  • Linkes Pedal Klavier - mindert die Anschlagstärke
  • Linkes Pedal Flügel - bewirkt Verschiebung der Tastatur nach rechts
  • Luftbefeuchter - Gerät zum Regulieren der Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen.
  • Luftfeuchtigkeit (absolute) - ist die in einem m³ Luft tatsächlich enthaltene Wassermenge
  • Luftfeuchtigkeit (relative) - Sättigungsgrad an Wasserdampf in der Luft
  • Luftschall - der Schall, der durch die Luft übertragen wird.

MNO

  • Mechanik - s. Klaviermechanik bzw. Flügelmechanik
  • MIDI - MIDI ist die Abkürzung für Musical Instruments Digital Interface
  • Mittellage - Saitenbereich, der genau zwischen Bassspreize und Diskantspreize liegt; mittlerer Tastenbereich
  • Mittleres Pedal Klavier - Moderatorbetätigung
  • Mittleres Pedal Flügel - Sostenuto-Pedal; lässt die Töne nachhallen, die angeschlagen wurden.
  • Moderator - siehe Leisespieleinrichtung
  • Notenpult - zum Abstellen der Noten.
  • Oberdämpfung - Konstruktion zum Ende des 19 Jhr. bei dem die Dämpfung oberhalb der Mechanik angebracht wurde. Dies hat sich nicht bewert.
  • Obertonreicher Klang - Neben den Grund- und Teiltönen einer Saite entstehen durch Resonanzen an anderen Saiten weitere Schwingen (die sogenannten Obertöne). Alles zusammen ergibt den Klang eines Instrumentes. Die Obertöne können je nach Instrument unterschiedlich stark bzw. schwach ausfallen.

PQRS

  • Panzerplatte - siehe Gussplatte
  • Pedal - Fußhebel zum Betätigen weitere Funktionen (rechts Dämpferpedal, links Leisepedal, mitte Sostenuto, Silent oder Moderator)
  • Pilote - Verbindungsglied zwischen Taste und Hebelwerk
  • Raste - Grundgerüst des Klaviers. Nimmt die Biegekräfte mit auf.
  • Rechtes Pedal Klavier/Flügel - ermöglicht einen Nachhall der angeschlagenen Töne.
  • Regulieren - allgemeine fachliche Begriff für das Einstellen der Mechanik zur Klaviatur und der Besaitung.
  • Resonanzboden - Klangkörper eines Instruments. Er nimmt die erzeugten Saitenschwingungen vom Steg auf und gibt sie verstärkt an die Umwelt ab.
  • Rippen - aufgeleimte lange Vierkant-Holzstäbe, die zur Versteifung und Stabilität des Resonanzbodens wichtig sind. Tragen auch zur Ton-/Klangverstärkung bei.
  • Saiten - Metallsaiten (Stahl und kupferumsponnene Stahlsaiten), die zur Tonerzeugung in Schwingung gebracht werden. Bei einem Klavier oder Flügel durch Anschlagen mit einem Filzhammer.
  • Saitenzugkräfte - wird durch die gespannten Saiten hauptsächlich auf den Gussrahmen ausgeübt.
  • Schalllöcher - überwiegend beim Flügel vorhanden. Der Klang kann besser abgestrahlt werden.
  • Silent-Pianos, -System
  • Spielart/Spielgefühl - Anschlagsempfindlichkeit und mögliche Spieltechnik.
  • Spinett, s. bitte Geschichte der Tasteninstrumente
  • Stagepiano
  • Steg - geschwungener, schwingungsübertragender Holzstab. Festgeleimt auf dem Resonanzboden, gibt der Steg die erzeugten Saitenschwingungen an diesen wieder.
  • Stimmhaltung - Tonhalten (auf Tonhöhe bleiben) der Töne zueinander und zur Tonhöhe des Kammertons a¹ = 440 Hz.
  • Stimmstock - Der Stimmstock trägt die Stimmwirbel. Früher aus Buchenholz, heute aus Schichtholz
  • Stimmung
  • Synthesizer

TUV

  • Tasten - Hebel, mit dem über eine Wippe das Hebelwerk gesteuert wird
  • Tonhaltepedal - siehe Mittleres Pedal
  • Unterdämpfung - In modernen Klaviermechaniken ist die Dämpfung unterhalb der Hammerköpfe angebracht. Die Wirkung ist in den Bewegungsablauf des Hebelwerks integriert.
  • Virginal, s. bitte Geschichte der Tasteninstrumente

WXYZ

  • Wirbel - Metallstift im Stimmstock, der die Saiten unter großer Spannung auf einer entsprechenden Tonhöhe hält.
  • Zugkräfte - Summe der durch die Saitenspannung enstehenden Kräfte (ca. 20 t)

Gussplatte Flügel


Regulierung, Klavier, Flügel, Ton, Klang

Regulieren


Flügelmechanik

Flügelmechanik



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