Marktübersicht

Wichtige Klavierhersteller und -marken



Marktübersicht

C. Bechstein Pianofortefabrik AG

Traditionsunternehmen für Flügel- und Klavierbau seit 1853
Deutsche Aktiengesellschaft mit Stammsitz Berlin.
Mitarbeiter: 210
Produktionsstandort: Seifhennersdorf (Sachsen)

Angebotspalette der Weltmarke C. Bechstein mit sechs verschiedenen Klassen:
C. Bechstein (Spitzenklasse)
BECHSTEIN Academy (Oberklasse)
Zimmermann made by Bechstein (Gehobene Mittelklasse)
W. Hoffmann made by Bechstein Europe (Mittelklasse)

Vertriebsstruktur:
Neben Partner-Centren in diversen Ländern, eigene Verkaufscenter in New York / USA und Deutschland: Berlin, Frankfurt/M., Düsseldorf, Hamburg, Köln, Tübingen, Hannover.

C. Bechstein Künstler- und Kulturmanagement: Veranstaltung eigener Konzertreihen mit Pianisten der Weltelite, Durchführung von nationalen und internationalen Wettbewerben für Klavier (z. B. 1. Internationaler Carl Bechstein Klavierwettbewerb-Ruhr 2006 oder zahlreiche Bechstein Hochschulwettbewerbe).

Julius Blüthner Pianofortefabrik GmbH

Die Erfolgsgeschichte von Blüthner beginnt im Jahr 1853 in der bekannten Musik- und Messestadt Leipzig. Hier gründete der Tischlermeister Julius Blüthner mit drei Gesellen seine berühmte Pianofortefabrik, welche er durch Fleiß, innovative Techniken und unternehmerisches Geschick im Laufe seines Lebens zur größten Flügel- und Klaviermanufaktur Europas ausbaute. Von Beginn an präsentierte sich Blüthner überlegen auf internationalen Messen und Ausstellungen z.B. in Paris, Philadelphia, Sydney und Wien. So sind bis heute auf dem Resonanzboden eines jeden Blüthner Flügels die bedeutendsten ersten Preise und Auszeichnungen vermerkt. Die Ernennung der Firma Blüthner zum Hoflieferanten der europäischen Königshäuser ist Ausdruck vollkommener Instrumentenbaukunst und unterstreicht die überragende Qualität der Instrumente. Namhafte Künstler wie beispielsweise Liszt, Debussy und Rubinstein verbreiteten die Kunde vom mehrfach ausgezeichneten "singenden Blüthner Flügel" mit perlender Dynamik und einem warmen, romantischen Klang auf den Konzertpodien der ganzen Welt. Über 150.000 Instrumente hat die Julius Blüthner Pianofortefabrik seit ihrer Gründung weltweit ausgeliefert. Mit einem global etablierten Vertriebsnetz und mehreren Tochtergesellschaften präsentiert sich Blüthner auf allen Kontinenten. Das Traditionsunternehmen ist seit über 150 Jahren in Familienbesitz und wird von der nunmehr fünften Generation voller Stolz fortgeführt.

Sortiment:
Spitzenklasse Blüthner
6 Flügelmodelle, 4 Klaviermodelle in verschiedenen Farb - und Stilrichtungen

Oberklasse Haessler
4 Flügelmodelle, 4 Klaviermodelle

Mittelklasse Irmler Professional
5 Flügel Modelle, 3 Klaviermodelle

Standardklasse Irmler Studio
4 Flügel Modelle, 5 Klaviermodelle

Irmler Art Design by Rene Vindetti
9 Klaviermodelle

August Förster GmbH

Das Prinzip der 1859, in Löbau/Sachsen, gegründeten Firma AUGUST FÖRSTER beruht auf der Einhaltung der 150-jährigen Handwerkskunst, der Verwendung hochwertigster Materialien, sowie der Weiterentwicklung individuellster Ansprüche. Viele tausend Handgriffe, darunter überlieferte Kniffe, ergeben in einem monatelangen Herstellungsprozess Meisterinstrumente der absoluten Spitzenklasse. Ein hohes Maß an handwerklichem Können, Ideenreichtum und Mut zum Neuen haben den Namen August Förster zu einem Begriff für hohe Meisterschaft in der Klavierbaukunst gemacht. Lob und Anerkennung erreichen die Firma von Pianisten, Komponisten und Dirigenten aus aller Welt.

Schon Puccini komponierte unter anderem seine weltberühmten Opern "Tosca" und "Madam Butterfly" auf einem August-Förster-Instrument.

AUGUST FÖRSTER - ein Stück Musikgeschichte, das unter den Händen des Spielers zu einem einheitliche Ganzen aus Klang, Form und individueller Interpretationskraft zusammenwächst.

Sollte Ihr Weg Sie einmal in das Familienunternehmen führen, werden Sie die 150-jährige Tradition fühlen. Hier leben die Geister der fünf Generationen in jedem Winkel, in jeder Werkbank, in jedem Werkzeug, sogar in den Augen der Nachkommen, deren Vorfahren den Grundstein legten für das heutige Kunsthandwerk.

GROTRIAN-STEINWEG GmbH & Co. KG

Was mit Worten manchmal nicht zu sagen ist – mit Musik lässt es sich ausdrücken. Musik weckt Erinnerungen, ruft Gefühle hervor, fördert die persönliche Entwicklung, bringt Menschen zusammen und verbindet sie. Sie spüren es, wenn Sie den farbenreichen doch transparenten Klang eines Grotrian-Steinweg Flügels oder Klaviers hören. Dieser Klang ist wie Gesang – voller Charme und voller Facetten. Ein Grotrian-Steinweg ist nicht einfach ein Instrument, es wird zu einem Teil Ihres Lebens – wie ein unverzichtbarer Freund oder ein Mitglied Ihrer Familie.

Die Pianoforte–Fabrik Grotrian-Steinweg ist seit sechs Generationen in Familienbesitz. Friedrich Grotrian, der Begründer der Klavierbautradition der Familie Grotrian-Steinweg, lernte nach seiner Rückkehr aus Moskau Theodor Steinweg kennen und beteiligte sich an dessen 1835 gegründeter Pianomanufaktur. Im Jahre 1865 verkaufte Theodor Steinweg auch seine restlichen Anteile an die Familie Grotrian, die seit 1919 den Familiennamen Grotrian-Steinweg führt.

Wilhelm Grotrian, der Sohn Friedrichs, prägte den wichtigen Leitsatz für das Haus: "Jungs baut gute Klaviere, dann kommt alles andere von selbst". Viele bedeutende Entwicklungen wie die Sternraste, der homogene Resonanzboden, das erste Kleinklavier Modell 120 und der legendäre Duoflügel wurden im Hause Grotrian-Steinweg gemacht. Grotrian-Steinweg Instrumente waren eben schon immer etwas Besonderes. Auch heute werden sie von Hand ausschließlich in Braunschweig gefertigt, was einen besonderen, herausragend und kultivierten Toncharakter garantiert.

J.C. Neupert KG

Das ursprünglich mit Klavierbau, heute vorwiegend mit dem Bau historischer Tasteninstrumente befasste Familienunternehmen wurde 1868 von Johann Christoph Neupert in Münchberg/Oberfranken gegründet. 1874 übersiedelte man in das größere und verkehrsgünstiger gelegene Bamberg. Der zunächst im handwerklichen Rahmen arbeitende Betrieb entwickelte sich rasch, als die 3 Söhne des Gründers in die Firma eintraten und sich die Aufgaben teilten.

Eine Pioniertat vollbrachte die Firma, als sie 1906 ihr erstes rekonstruiertes Cembalo der Öffentlichkeit vorstellte. Grundlage hierfür war die schon von Johann Christoph Neupert begonnene und im Laufe der Jahre auf ca. 250 Originale anwachsende Sammlung historischer Tasteninstrumente (seit 1968 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg).

Die einsetzende Wiedererweckung historischer Tasteninstrumente wurde vor allem in der 3. Generation gefördert, als aus jedem Familienzweig ein Sohn die Aufgaben der Väter weiterführte. Das Unternehmen orientierte sich immer mehr am Bau von Cembali, Spinetten, Klavichorden und Hammerflügeln, was auch in der nunmehrigen Firmierung "Werkstätten für historische Tasteninstrumente" seinen Ausdruck fand. Unterstützt von den wissenschaftlichen Arbeiten Hanns Neuperts, eines Enkels des Firmengründers, erlangte die Firma Neupert auf diesem Gebiet Weltruf.

1975 ging das Unternehmen in der 4. Generation auf Wolf Dieter Neupert über, unter dessen Leitung 1977 ein neues Fertigungsgebäude in Bamberg, Zeppelinstraße 3 bezogen werden konnte.

Auf der Grundlage dieser Familientradition und im Bewusstsein um die historischen Erfordernisse und die technischen Möglichkeiten unserer Zeit werden heute bei NEUPERT, den nunmehr größten deutschen und zugleich weltältesten Werkstätten für Cembalobau, im In- und Ausland hoch geschätzte Instrumente gebaut.

Carl A. Pfeiffer GmbH & Co.KG Flügel- und Klavierfabrik

1862 gründet Josef Anton Pfeiffer nach Lehr- und Wanderjahren die Flügel- und Klavierfabrik J. A. Pfeiffer. Schon 1872 wird das tausendste Klavier hergestellt. Die durchdachte Konstruktion, solide Verwirklichung und der schöne Klang überzeugen und begründen den guten Ruf der Klaviere. Sein Sohn Carl Anton lernt in Berlin, London und New York den Klavierbau und übernimmt 1888 die Firma. Seine Arbeit trägt wesentlich zur Vollendung und Verbreitung der Instrumente bei. Erfindungen und bahnbrechende Neuerungen gehen auf ihn zurück, u.a. konstruiert und baut er Transponierklaviere, Klaviere und Flügel mit Janko-Klaviatur und Orgelpedale. Auch heute noch im Klavierbau verwendete Werkzeuge sind seine Erfindung. Von seinen drei Kindern übernimmt der einzige Sohn Walter das Unternehmen. Neben der Geschäftsführung widmet er sich der wissenschaftlichen Seite des Klavierbaus. Er schreibt mehrere Fachbücher, die auch heute noch zu den Standardwerken des Klavierbaus gehören. 1947 beginnt die Neuproduktion von Klavieren und Flügeln mit Unterstützung seines Sohnes. Unter Helmut Pfeiffer werden alle Instrumente neu konstruiert, der Qualität wird höchste Beachtung geschenkt. Die neuen Modelle überzeugen und werden in vielen Bereichen eingesetzt.

Rundfunkanstalten, Tonstudios, Musikhochschulen, Konservatorien und Jugendmusikschulen im In- und Ausland setzen die Instrumente ein und tragen den guten Ruf in alle Welt. Der einzige Sohn Georg erlernt auch den Klavierbau; ein Studium der Betriebswirtschaft in Zürich und Wien schließen sich an. Nach Promotion tritt er in das väterliche Unternehmen ein. Damit befindet sich die Firma seit 5 Generationen im Familienbesitz. 1994 erfolgt der Umzug nach Leonberg, die Fertigung wird umstrukturiert, eine großzügige Ausstellung mit Konzertsaal verwirklicht. Auch heute noch ist Spitzenqualität Unternehmensphilosophie des Hauses Pfeiffer, die durch viele Preise und Auszeichnungen anerkannt ist.

Carl Rönisch Pianofortemanufaktur GmbH

Carl Rönisch begann 1845 mit dem Bau von Klavieren und Flügeln in einer kleinen Werkstatt in Dresden. Aufgrund ihrer herausragenden handwerklichen und musikalischen Klasse erreichten die Instrumente bald überregionale Bedeutung. Das bezeugen Goldmedaillen auf den Weltausstellungen in Paris, Amsterdam, Sydney, Melbourne und Chicago sowie die Ernennung von Carl Rönisch zum Hoflieferanten der Königreiche Sachsen, Schweden-Norwegen und Österreich-Ungarn. Nicht zuletzt durch die 1898 gegründete Zweigfabrik in Sankt Petersburg gehörten Klaviere und Flügel von Rönisch zu den bevorzugten Instrumenten am Hof des russischen Zaren.

Der durch weltweite Exporte erreichte hohe Bekanntheitsgrad wurde noch befördert durch namhafte Komponisten und Pianisten dieser Zeit, wie Strauss, Puccini, Grieg, Rubinstein und Rachmaninoff, der bis zu seiner Emigration 1917 seine weltbekannten Werke auf dem Rönisch-Flügel Nr. 59183 komponierte.

Tragische Schicksalsschläge ließen die Familie Rönisch, aber nicht den Namen erlöschen. Nach der völligen Zerstörung der Fabrik im Februar 1945 fand Rönisch in Leipzig eine neue Heimstatt. Bereits 1948 wurde das erste Rönisch-Klavier nach dem Krieg auf der Leipziger Frühjahrsmesse ausgestellt. Es leitet eine Entwicklung ein, die den Namen RÖNISCH zum zweiten Mal um die Welt trägt.

Dem eigenen Anspruch folgend, bietet RÖNISCH heute Klaviere und Flügel in hervorragender Qualität in einem breitgefächerten Sortiment an Modellen, Stilarten und Oberflächen an. Das Programm umfaßt 4 Klaviere und 3 Flügel, die in über 100 Varianten überwiegend in Handarbeit gebaut werden. Rönisch-Instrumente entsprechen in allen Teilen den höchsten deutschen Qualitätsstandards.

Die besondere Klasse von RÖNISCH ist bereits 1845 in Dresden begründet worden. Heute werden Rönisch-Klaviere und -Flügel in der bekannten deutschen Musikstadt Leipzig hergestellt. Beruhend auf der mehr als 160-jährigen Erfahrung eines deutschen Traditionsunternehmens und einer ungewöhnlich reichen musikalischen und kulturellen Vergangenheit, vermitteln Rönisch-Instrumente ihren Besitzern Sicherheit, Vertrauen und Stolz. Es sind Instrumente von bleibendem Wert, eine Investition für Generationen.

Wilhelm Schimmel Pianofortefabrik GmbH i.I.

Seit 1885 pflegt die Familie Schimmel das Kunsthandwerk des Klavierbaus. Seit über 50 Jahren sind Flügel und Pianos aus dem Haus Schimmel die meistgekauften Pianoforteinstrumente aus deutscher Produktion. Dieser Erfolg hat viele gute Gründe.

Nahezu legendär ist der Ruf des Hauses für seine Designinstrumente. Seit 20 Jahren sind die gläsernen Flügel weltweit Synonym für Kreativität und Kompetenz. Weitere Beweise für die Kreativität von Schimmel sind der Pegasusflügel aus der Hand von Professor Luigi Colani, die fröhlich bunten Flügel nach Entwürfen des Malers Otmar Alt, die Flügel der limitierten "Nikolaus W. Schimmel Edition", Instrumente in kostbaren Edelholzvarianten, zum Teil mit wertvollen Intarsieneinlagen, spezielle Flügel für den Akademiebereich und als jüngste Entwicklung ein ganz puristisches Design eines modernen Klaviers, welches 2009 mit dem red dot Design Award ausgezeichnet wurde.

Die Schimmel Flügel der "Konzert"-Serie basieren auf der einzigarten "Trilogie von Gemeinsamkeiten" wesentlicher Konstruktionsmerkmale. Solche Kompetenz ist zum Vorteil der Klavierspieler. Und davon profitieren auch die Klaviere der Schimmel Konzert Serie. Diese kompromisslose Orientierung an Qualität hat Schimmel zu dem seit 1988 meist prämierten deutschen Hersteller von Pianoforteinstrumenten gemacht.

Sortiment:
Schimmel "Konzert" Serie
Flügel der Premiumklasse in 6 Baugrößen
Klaviere der Premiumklasse in 3 Baugrößen

Schimmel "Classic" Serie
Klaviere der oberen Mittelklasse in 5 Baugrößen

Vogel by Schimmel
Flügel und Klaviere der Mittelklasse
In Polen gefertigt und veredelt unter der qualitativen Kompetenz der Schimmel Mitarbeiter.

May Berlin
Flügel und Klaviere der Einsteigerklasse.
Selected by Schimmel (keine Eigenfertigung)

Steingraeber & Söhne KG

In den 1820er Jahren beginnt die Geschichte der Pianofortefabrik Steingraeber & Söhne in Thüringen. Die Gründung in der Festspielstadt Bayreuth erfolgte 1852. Franz Liszt gehörte zu den ersten Kunden und führt eine Liste prominenter Namen, die bis zum heutigen Tag (z.B. Daniel Barenboim) reicht.

Die Steingraeber & Söhne Einzelstücke werden in streng traditioneller handwerklicher Fertigung zu 100% in der Manufaktur in Bayreuth gebaut. Dadurch werden Designerstücke genauso möglich (zuletzt ein Flügeldesign von Jørn Utzon, Kopenhagen) wie technisch-akustische Besonderheiten (Energieübertragungssystem Phoenix, Rollende Hammerrollen etc.).

Steingraeber & Söhne ist eine international kontinuierlich prämierte Marke und wird nach wie vor als Familienbetrieb geführt. Inhaber ist Udo Schmidt-Steingraeber in der 6. Generation.

Thüringer Pianoforte GmbH

Die Ursprünge der WILH. STEINBERG Klaviere und Flügel gehen auf die Klavierbauwerkstätten zurück, die die Eisenberger Familie Geyer 1877 etablierten. In ungebrochener Rechtsnachfolge seit der Gründerzeit 1877 hat das Haus trotz Weltkriegen und politischer Isolation seinen Platz unter den bedeutendsten deutschen Klavier- und Flügelherstellern behaupten können. Grundlage für den Aufschwung, den WILH. STEINBERG erlebte, ist die Qualität seiner Instrumente und das ansprechende Design. Sie sind verantwortlich für den außergewöhnlichen Erfolg, den man besonders in den letzten Jahren verzeichnen konnte. Die Manufaktur liegt mitten in der lebendigen, architektonisch reizvollen Kreisstadt Eisenberg.

Klaviere, die den Namen WILH. STEINBERG tragen, zeichnen sich durch eine sehr schöne und lebendige Klangfülle aus. Die ausgewogene Spielart und eine optimal ausbalancierte Klangkultur beeindrucken den professionellen Musiker ebenso wie anspruchsvolle Musikliebhaber. Viele Maßnahmen sind erforderlich, damit rund 6.000 Einzelteile zu einem echten WILH. STEINBERG Klavier werden.

Die große Erfahrung der Klavierbauer, die Liebe zum Detail, die sorgfältige Auswahl der Materialien und der Wille, ein perfektes WILH. STEINBERG Instrument zu bauen, werden ersichtlich, wenn man die Klaviere und Flügel sieht, spielt und hört. Obwohl in Eisenberg modernste Technik eingesetzt wird und viele der Teile selbst gefertigt werden, kann auf das Gefühl, auf die Empfindung und auf das Auge der Klavierbauer, die im Fertigungsprozess verantwortlich sind, gerade heute nicht verzichtet werden. Flair und Ambiente eines WILH. STEINBERG Instrumentes sind mit Worten schwer zu beschreiben. Man muss diese besonderen Instrumente erleben, um zu verstehen, warum sie seit Ende der 90er Jahre so viele neue Freunde gefunden haben.

Steinway & Sons Pianfortefabrikanten

Das Unternehmen Steinway & Sons wurde 1853 von Henry E. Steinway und seinen Söhnen in New York gegründet und gilt mit der Entwicklung von über 120 Patenten als Begründer des modernen Klavierbaus. Die Philosophie des Firmengründers "to build the best piano possible" gilt bis heute unverändert. Mit viel Liebe zum Detail und dem Einsatz von besten Materialien werden die weltberühmten Flügel und Klaviere auch heute noch zu 80% in Handarbeit gefertigt.

Was einst als Familienbetrieb begann, ist seit 1996 eine börsennotierte Aktiengesellschaft. Rund 1.000 Mitarbeiter/innen in den Produktionsstätten in New York und Hamburg sorgen dafür, dass die Tradition und Präzision bei dem Bau der Steinway Instrumente bewahrt bleiben. Jeder Flügel, jedes Klavier wird von Beginn seiner Entstehung an mit jenem Respekt behandelt, der einem Meisterwerk der Handwerkskunst gebührt.

Die Produktpalette umfasst 7 Flügel- und 2 Klaviermodelle, die größtenteils in klassischem Schwarz gefertigt sind. Aber auch furnierte Instrumente erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die Instrumentenserie "The Steinway Crown Jewels" zum Beispiel besticht durch besonders kostbare Furniere wie Wurzelnussbaum, Makassar Ebenholz, Eisbirke oder Kevazingo Bubinga, die einzigartig in ihrer Machart sind. Auch bekannte Designer, darunter Karl Lagerfeld oder Graf Albrecht von Goertz, ließen es sich nicht nehmen, limitierte Sondereditionen für Steinway & Sons zu entwerfen.

Nach wie vor gibt es nur zwei Produktionsstätten weltweit. Während die Fabrik in New York für den amerikanischen Markt zuständig ist, beliefert Hamburg den so genannten "Rest der Welt". Der Vertrieb findet über autorisierte Fachhändler statt. Steinway & Sons Hamburg unterhält vier eigene Einzelhandelsgeschäfte – die Steinway-Häuser in Berlin, Hamburg, München und Düsseldorf - und verfügt darüber hinaus über Vertriebsgesellschaften in England, Japan und China.

Steinway & Sons gehört der Steinway Musical Instruments, Inc. an, einem der weltweit führenden Hersteller von Musikinstrumenten. Zu den wichtigsten Produkten zählen Bach Stradivarius Trompeten, Selmer Paris Saxophone, C.G. Conn French Hörner, Leblanc Klarinetten, King Posaunen, Ludwig Schlagzeuge sowie die weltberühmten Steinway & Sons Flügel und Klaviere. Das Unternehmen vertreibt über ihren Online-Musik-Shop ArkivMusic auch klassische Musikaufnahmen.

FERD. THÜRMER Pianofortefabrik seit 1834

Die enge Verbindung von Instrumentenfertigung und Konzertwesen, der direkte Kontakt zwischen Künstlern und Klavierbau ist charakteristisch für die Ferd. Thürmer Pianofortefabrik. Im Bochumer Firmengebäude liegen Konzertsaal und Werkstatt direkt nebeneinander. Der intensive Austausch zwischen Ausführenden und Herstellenden bringt immer wieder herausragende Instrumente hervor.

Die Thürmer Klaviere und Flügel genießen bei Pianisten, Musikhochschulen und Musikschulen ebenso wie bei Musikliebhabern wegen ihres meisterhaften Klanges und ihrer außergewöhnlichen Belastbarkeit einen ausgezeichneten Ruf. Die aktuelle Angebotspalette umfasst vier verschiedene Klaviermodelle von 114 cm bis 135 cm. Zwei Flügelmodelle stehen bei Thürmer zur Auswahl, das Konzertmodell 230 T und der etwas kleinere "Salonflügel" 190 T.

Pianisten von Weltrang bescheinigen den Instrumenten immer wieder eine hervorragende Qualität. Die Thürmer-Flügel überzeugen durch einen ausgeglichenen und tragenden Ton in allen Lagen. Die Spielart ist präzise und "fordernd". Sie entspricht in vollstem Umfang professionellen Ansprüchen.


Alle Angaben ohne Gewähr. Quelle: Bundesverband Klavier e.V.

Yamaha

Die Yamaha Corporation wurde am 1. Oktober 1887 nach einer Umbenennung der Vorgängerfirma Nippon Gakki Company Limited offiziell gegründet. Unser Firmenname "Yamaha" hat seinen Ursprung in dem Namen des Gründers, Torakusu Yamaha, (20. April 1851 – 8. August 1916).
Torakusu Yamaha wurde als dritter Sohn des Astromonen Kounosuke Yamaha in der Kishu-Region (heute Wakayama-Präfektur) geboren. Durch das Spiel mit den Instrumenten und Werkzeugen des Vaters war Torakusu schon früh an Mechanik und Maschinen interessiert. Sein Talent und seine Fingerfertigkeit nutzend, begann er ein Uhrmacherstudium in Nagasaki. Während dieser Studienzeit, begann er sich auch für Apparate im medizinischen Bereich zu interessieren, was ihn 1884 dazu führte, Krankenhäuser in Hamamatsu zu besuchen und defekte medizinische Anlagen zu reparieren. 1887 konnte Torakusu erfolgreich eine Orgel in der Jinjo-Grundschule in Hamamatsu reparieren (heute Motoshiro-Grundschule) und gründete daraufhin 1889 die Firma Yamaha Organ Works.
Am 1. Oktober 1897 dann wurde die Firma Nippon Gakki Company Limited gegründet, der er als erster Präsident vorstand.
Anzahl der Mitarbeiter weltweit: 25.658
(Stand 31. März 2010)
Anzahl der Niederlassungen weltweit: 94
Anzahl weiterer zum Konzern gehörender Firmen: 10
(Stand 31. März 2010)
Anzahl produzierter Klaviere und Pianos seit 1900: 6.15 Millionen
Anzahl Patente: 5.600 Nationale Patente
4.100 internationale Patente, inkl. 2.100 in den USA
(Stand März 2007)
Anzahl von Studenten in den Yamaha Musikschulen: 710.000 Studenten in mehr als 40 Ländern



Stichworte

Klavier Markt, Flügel Markt, Pianoforte, Pianofortefabrik, Pianofortemanufaktur, Steinway and Sons, Yamaha, Thüringer, Steingraeber und Söhne, Schimmel, Klavier, Flügel, Grotrian-Steinweg, Bechstein, Flügel Ahrensburg, Flügel Klavier Ahrensburg

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