Pädagogik

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.



Warum Klavierspielen?

"Das Wunder des Spielens ist alles was ich brauche. Sonst brauche ich nichts." (Keith Jarrett)

Was das Klavierspielen so reizvoll macht ...

Anders als bei allen anderen akustischen Instrumenten werden beim Klavier alle Töne vorgehalten. Sie brauchen nur durch das Herunterdrücken der Tasten "aktiviert" zu werden. Mit dem ersten Ton beginnt das Musizieren.

Klavierspielen macht Spaß!

In erster Linie bereitet Klavierspielen viel Freude. Schon mit geringem Aufwand kann auch ein Anfänger nach kurzer Zeit erfolgreich seine ersten kleinen Stücke spielen. Diese Erfolgserlebnisse wirken motivierend. Ist der Unterricht auf die verschiedenen Bedürfnisse und Veranlagungen des Einzelnen abgestimmt, kann sehr viel erreicht werden.

Ab wann kann man Klavierspielen?

Es gibt keinen Maßstab nach dem definiert wird, ob man Klavierspielen kann oder nicht. Klavierspielen kann man, wenn die ersten Töne und kleinen Stücke kontrolliert zu Gehör gebracht werden! Zwar kann man dann noch nicht sehr viel spielen, aber viel mehr als die meisten anderen Menschen. Und mit jedem neuen Stück und mit jedem neuen Tag kann man dann etwas mehr spielen.

Klavierspielen oder Klavierüben ...

Ein Klavier muss eigentlich nur gespielt werden. Der Erfolg stellt sich dann ganz von alleine ein. Allerdings erfordert das eigene Musizieren auch eine Menge "handwerkliches Geschick". Und dafür ist es unerlässlich, auch mit Fleiß zu üben. Wer aber Spaß an der Musik hat, wird auch mit Freude üben.

Wer kann Klavierspielen?

Grundsätzlich kann jeder - egal in welchem Alter - Klavierspielen erlernen. Physiologische Grenzen gibt es (fast) keine. Für den Erfolg wird aber das Einstiegsalter sowie die musikalische Begabung und Talent häufig überbewertet. Wichtiger ist das Engagement, regelmäßig zu spielen und zu üben.

Was passiert beim Klavierspielen?

Klavierspielen ist eine Vollbeschäftigung des Gehirns. Mit den Augen werden die Noten gelesen, diese Information werden in Motorik für die Finger der linken und rechten Hand umgesetzt. Gleichzeitig wird mit den Ohren gehört und abgeglichen, ob die richtigen Töne gespielt worden. Hinzu kommt die emotionale Wahrnehmung der gespielten Töne. Dies trainiert dauerhaft die Leistungsfähigkeit des Gehirns.

Musik und Kinder

Musik kann in der Entwicklung eines Kindes eine entscheidende Rolle spielen.

Klavierspielen fördert Kreativität, Kritikfähigkeit und soziales Verhalten. Mit der musikalischen Ausbildung werden den Kindern "spielerisch" Lerntechniken vermittelt, in denen Ausdauer, Geduld, Beharrlichkeit und zeitlich zielgerichtetes Lernen miteinander verknüpft werden. Klavierspielen fördert, mehr als jedes andere Instrument, in hohem Maße die Koordination der Grob- und Feinmotorik. Die linke Gehirnhälfte (Ratio, Sprache, Rechnen usw.) und die rechte Gehirnhälfte (Musik, Kreativität, Emotionen usw.) werden im Wachstum besser miteinander vernetzt. Schon nach wenigen Monaten Musikunterricht zeigt sich ein erhöhtes Vorstellungsvermögen und eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit, was sich als Lernvorsprung gegenüber gleichaltrigen Kindern äußert. Eine längere musikalische Ausbildung trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei, in der Kinder sicheres Auftreten lernen und in denen sie Grenzen erfahren und mit diesen umgehen lernen.

Musik und Erwachsene

Für Erwachsene oder Wiedereinsteiger birgt die musikalische Ausbildung eine Fülle von Formlehre, kompositorische Strukturen erfassen und vieles mehr. Es ist sicherlich sehr schwer, als Späteinsteiger Konzertpianist zu werden, dennoch können die meisten Erwachsenen mit dem nötigen Ehrgeiz und Fleiß sehr viel weiter kommen, als sie zu glauben wagen. Lernen Sie kreativ zu sein in Interpretation und Improvisation. Ein guter Lehrer wird Ihre Wünsche und Ihren Musikstil, sei es Jazz, Klassik oder Pop, berücksichtigen.

Artikel: "Musikunterricht ist mehr..."
Ausschnitt aus der Zeitschrift "Wissen" Januar 2006...

Artikel: "Phänomen Klavier"
- Woher kommt die ungebrochene Faszination dieses Instruments?"...

Artikel: Anne-Sophie Mutter in der Welt am Sonntag
vom Dezember 2004. Auszüge...

Artikel: "Wer Klavier spielt, hat mehr vom Leben"
von Prof. Hermann Rauhe......


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